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Der Übergang von der Industriegesellschaft zur Informations- und Wissensgesellschaft verlangt auch in der gesamten beruflichen Bildung Reformen. Dabei geht es darum, die Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote noch flexibler und differenzierter zu gestalten und zu nutzen und das lebenslange Lernen zu fördern. Da die berufliche Bildung nachhaltig zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft beiträgt, ist die Weiterentwicklung des Berufsbildungssystems eine der wichtigsten Strategien der Zukunftssicherung. Die von den Parteien, Gewerkschaften, Spitzenverbänden der Wirtschaft, den Wirtschafts-, Arbeits- und Kultusministerkonferenzen entwickelten Vorstellungen und Modelle zeigen, dass die Veränderungsnotwendigkeit gesehen wird. Dies gilt auch für die Diskussion im Rahmen der Europäischen Union.
Die in der beruflichen Bildung liegenden Ressourcen können noch effektiver genutzt werden als bisher. Berufliche Bildung ist Persönlichkeitsbildung und zielt zugleich auf die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Das betrifft auch die Beruflichen Schulen. Sie können als gegenwärtig nicht rechtsfähige Einrichtungen des öffentlichen Rechts ihr Wissen und Können nur eingeschränkt in den Dienst der jeweiligen Region stellen. Es besteht breite Übereinstimmung darin, dass sie mehr als bisher wie moderne Dienstleistungsunternehmen betrieben werden müssen. Um ihre Aufgaben in der Region besser erfüllen zu können, brauchen die Beruflichen Schulen in Zukunft größere finanzielle, personelle und inhaltliche Handlungsräume.
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